Am Pfingstwochenende stand bei den aktiven Mitgliedern des Musikverein Nordenstadt die Pfingstfreizeit auf dem Programm. Dieses Mal verschlug es uns in das Kreisjugendhaus in Kell am See (Kreis Trier-Saarburg). Nach zweistündiger Fahrt hatten wir das Ziel erreicht. Schnell wurden die Zimmer bezogen und wir aßen gemeinsam zu Abend. Nach dem Essen erkundeten wir die Anlage und bemerkten auch die Tischtennisplatte, welche sehr oft in Benutzung war. Den Rest des Abends verbrachten wir gemeinsam auf der Terrasse der Herberge und plauderten bis uns die Augen zufielen.
Am Samstag frühstückten wir gemeinsam und besprachen den Ablauf der folgenden Tage. Als Erstes stand die gemeinsame Probe an, in der wir verschiedene Lieder unseres Repertoires übten. Danach stand der Besuch eines Barfußpfades an, den wir mit Freude durchquerten. Nach anschließendem Eis essen im nahe gelegenen Bistro, gingen wir in die Herberge zurück und aßen zu Mittag. Später dann wollten wir es uns nicht nehmen lassen, auch mal einen Spaziergang zum See zu machen. Dort konnten wir Boote mieten und mit diesen auf dem See die Sonne genießen. Nach Rückkehr zum Kreisjugendhaus aßen wir zu Abend. Weiter im Programm stand ein Kurztrip in den Nachbarort Hermeskeil an. Andere aber blieben in der Herberge und genossen dort das Beisammensein.
Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück in den „Kletterwald Koala Kell am See“.
Nach ausführlicher Einführung in die etwas komplizierte Thematik, ging es für Einige auch schon hoch hinaus. Einige kristallisierten sich als Kletterprofis heraus. Die Anderen waren eine amüsante Attraktion für das gesamte Kletterwald-Publikum. Nachdem alle wieder heil heruntergekommen waren, machten wir uns wieder auf den Weg zu Hilde, unsere Küchenfee, die uns ein leckeres Mittagessen zauberte. Anschließend besuchten wir gemeinsam die Stadt Saarburg, die historisch Einiges zu bieten hat. Mit der Sesselbahn hochgefahren, konnten wir einen schönen Blick auf die Stadt werfen. Zurück in der Herberge wollten wir noch einige unserer Lieder spielen und probten diese ausgiebig. Um die hungrigen Bäuche zu stillen, gab es wenig später ein nötiges Abendbrot.
Den Rest des Abends genossen wir in der untergehenden, angenehmen Abendsonne. Auf Wunsch einiger Mitglieder wurde eine Nachtwanderung geplant. Nicht jeder Weg war beleuchtet, sodass die Wanderung sehr angsterregend war. Jedoch sind alle ohne Schock wieder zurückgekehrt.
Montag Morgen mussten nach dem Frühstück die Zimmer aufgeräumt und verlassen werden.
Die letzten Stunden der Freizeit verbrachten wir relaxend in der Sonne und wollten am Liebsten noch einige Zeit in der Herberge bleiben. Doch schon nach dem Mittagessen wurden die Autos wieder gepackt und wir machten uns nach einem schönen Wochenende auf den Heimweg.